Grundsicherung oder Konsum? (Allgemeines Forum)
In NRW bezogen nur 80.000 von über 1.500.000 Stütze-Empfängern das Deutschlandticket. Der große Rest nutze den Betrag offenkundig zum Konsum. Da will die CDU nun einschreiten...
...Man kann es aber auch als üble Bevormundung betrachten. Was ist mit Menschen, die nicht monatlich den Betrag ausgeben, sondern vllt einmal im Jahr sich dann ein teures Fernzugticket gönnen. Und vor allem: was ist denn mit all den anderen Bestandteilen der Grundsicherung? Gibt's da dann auch Zwangssachleistungen? Wenn ich für Post und Telekommunikation die 50,33€ gar nicht brauche, kann ich mir nichts zu essen kaufen, weil das Essenspaket halt nur Waren für 195,35€ enthielt?
Hallo,
die anderen aufgeführten Posten sind alles Dinge, die inhaltlich mehr oder weniger in Anspruch genommen werden "müssen". Über die Höhe kann (und wird) vielfach gestritten. Und jeder Empfänger kann die Beträge nach eigenem Ermessen auch umverteilen (wobei aufgrund der Höhe wohl wenig Spielraum für Umverteilung bleibt..). Dass aber Geld benötigt wird, um zu "essen" oder zu "wohnen" ist unstrittig. Auf ÖPNV ist scheinbar nicht jeder angewiesen, wenn "der große Rest den Betrag offenkundig zum Konsum nutzte". Deshalb ist es auch keine Bevormundung, solch einen Betrag in eine Sachleistung umzuwandeln. Sich das Geld zu sparen, um damit einmal im Jahr ein Fernzugticket zu kaufen, ist auch nicht die Idee einer Grundsicherung, sondern wäre Konsum, der für das tägliche Leben wohl eher nicht gebraucht wird.
Gruß, bendo
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- (ZM:) CDU: DT als Sachleistung bei Grundsicherung -
Der Blaschke,
01.07.2026, 00:22
- Grundsicherung oder Konsum? - bendo, 01.07.2026, 14:35
- (ZM:) CDU: DT als Sachleistung bei Grundsicherung -
плацкарт,
01.07.2026, 15:03
- (ZM:) CDU: DT als Sachleistung bei Grundsicherung - Der Blaschke, 01.07.2026, 18:04